Zürich, Oktober 1998 - YAMAHA Europa GmbH hat sich für eine AS/400 Data Warehouse Lösung für ihr Vertriebs-Informationssystem entschieden.
Wer ist YAMAHA?Seit 1887 entwickelt und produziert YAMAHA Pianos, Electones und ungezählte andere Musikinstrumente höchster Qualität. Die ursprünglichen Geschäftsaktivitäten wurden stark ausgeweitet und gehen in die Bereiche Kultur, Freizeit, des Lebensalltags und der Hochtechnologie. Die stark kundenorientierte Unternehmensphilosophie basiert auf dem Konzept, das Leben der Menschen zu bereichern und wird in vier Basisüberzeugungen zur Unternehmensführung ausgedrückt:
Für diese Ziele arbeiten weltweit mehr als 9300 Mitarbeiter. YAMAHA engagiert sich auch umweltpolitisch "zum Schutz unserer einzigen Erde" und hat sich Richtlinien und Grundsätze für das eigene Handeln gesetzt. Die YAMAHA Europa GmbH in Rellingen ist eine der weltweit mehr als vierzig YAMAHA Gesellschaften (190 Mitarbeiter, 265 Mio. DM Jahresumsatz). Problemstellung
Deshalb wurde bereits 1991 von der EDV-Abteilung ein individuelles sehr komfortables Vertriebs-Infosystem auf dem bestehenden IBM AS/400 entwickelt. Dieses System wurde ständig weiterentwickelt und immer wieder ergänzt, um den wachsenden Anforderungen der Verkäufer gerecht zu werden. 1996 kamen Anforderung nach graphischen Oberflächen und ein neues operatives Basissystem sollte eingeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt entschloss sich Herr Reichwald, EDV-Leiter bei YAMAHA Europa, nach einem Data Warehouse Standardprodukt Ausschau zu halten, um mit weniger Aufwand ein entsprechendes flexibles System zu realisieren. "Denn diese Statistik Programme noch einmal an die neue Basis anzupassen und auf eine graphische Oberfläche zu bringen, hätte die Kapazität der bestehenden EDV überfordert und wäre ausserdem zu dem gewünschten Termin nicht realisierbar gewesen." So Herr Reichwald. Gesucht wurde also ein
LösungEs wurden zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Anbietern geführt, bis die Auswahl auf zwei Anbieter fiel, mit denen jeweils ein 4-tägiges Prototyping durchgeführt wurde. Nach eingehenden Test s dieser Prototypen entschied man sich für das Produkt SAMAC MIT, das von der CM. Hamburg angeboten wurde. Mitte November 1997 fiel die Entscheidung. Die CM. Hamburg erhielt den Auftrag, das Data Warehouse Projekt mit SAMAC MIT durchzuführen. Den Ausschlag gaben die Ladezeiten der Data Marts. Ab Ende November 1997 wurden die EDV-Mitarbeiter geschult, der endgültige Data Mart modelliert sowie die Aktualisierungsroutinen und auch die Übernahme der Altdaten erstellt. Bereits im Januar 1998 konnten die Tests mit der neuen Basissoftware laufen und das Ergebnis den Verkäufern vorgestellt und entsprechend erläutert werden. Nutzen
Bisher wurde die gesamte Faktura mit drei Jahren Historie übernommen. Für die europäischen Niederlassungen werden die Informationen in der jeweiligen Landeswährung übernommen. Die eingehenden Bestellungen werden in täglichen Ladeläufen zur Aktualisierung des MIT Data Warehouse übernommen, so dass dem Verkäufer immer auch der aktuelle Status des Auftragsgeschäftes vorliegt und er seine Vertriebsaktivitäten und sonstigen Aktionen abstimmen kann. Auch in Spitzenzeiten, an denen bis zu 70.000 Bestellungen täglich eingehen, wie z.B. während der Musikfachmesse Frankfurt a.M. benötigen die Aktualisierungen nur ein Nachtfenster von bis zu 30 Minuten. Gelungen ist es, in der kurzen Projektzeit, die vorher bestehenden Analysemöglichkeiten zu erweitern und darüber hinaus weitere Optionen, wie graphische Oberflächen und Trendbeobachtungen zu gewähren. Hohen Nutzen verspricht sich YAMAHA Europa auch dadurch, dass ein Verkäufer "mit Handy und Laptop bewaffnet" von seinem Kunden aus, die aktuelle Analyse von der AS/400 in Rellingen abrufen kann. Die Leitungsbelastung ist sehr gering, weil nur wenige Abfrageparameter zur AS/400 gesendet werden und ausschliesslich die Ergebniszahlen über die Leitung zurückkommen. Die Antwort kommt also auch übers Telefon sekundenschnell. "Wir haben diese Möglichkeit noch nicht für all unsere Verkäufer eingerichtet, aber wenn ich z.B. bei unseren Schwestergesellschaften voller Stolz die Funktionalität unseres neuen Vertriebs-Informationssystems vorstelle, nutze ich genau diese Möglichkeit und das geht ganz prima!" sagt Herr Reichwald. Vom Management wird SAMAC MIT hauptsächlich genutzt um den Aussendienst gezielt zu steuern und leicht Berichte zu erstellen. Herr Reichwald: "Die Nutzung des MIT bringt uns den Vorteil, innerhalb kürzester Zeit verlässliche Daten nach unterschiedlichen Gesichtspunkten abrufen zu können." Für die Zukunft wird die hohe Flexibilität und die sehr einfachen Mechanismen für Anpassungen und Erweiterungen die Arbeit der EDV Mitarbeiter erheblich entlasten. Gerade aber auch die Einsatzmöglichkeiten in weiteren Geschäftsfeldern lassen noch ein sehr weites Nutzungsspektrum zu. "Trotz aller unserer Prüfungen haben wir erst nachdem wir die Tests haben laufen lassen und in die "Tiefen" des MIT eingeführt waren, richtig bemerkt, was für ein tolles und flexibles Werkzeug wir tatsächlich erworben hatten. Wir haben mehr bekommen als wir uns erhofften! Kurz gesagt wir sind begeistert zum einen von dem Produkt und vor allem auch von der Vorgehensweise und Betreuung durch die CM. Berater und auch SAMAC." Das SAMAC Data Warehouse wurde auf der zentralen AS/400 Modell 320 implementiert. In der Zwischenzeit wurde dieses System auf ein Modell 620 ausgebaut. Die über 25 Verkäufer arbeiten heute im über Rumba konfiguriertem Windows NT-Server Netz. In Zukunft wird direkt über TCP/IP zugegriffen werden. Als Abfrage- Oberfläche wird MS Excel eingesetzt. Die Oberflächen für Standardabfragen und End User Unterstützung werden von der YAMAHA EDV individuell auf die einzelnen Bedürfnisse zugeschnitten. Ziel ist es, das Know-how für Ergänzungen des MIT Info-Systems und zur Modellierung weiterer Data Marts im Hause YAMAHA aufzubauen. Herr Reichwald ist vollkommen begeistert von der neuen Data Warehouse Lösung: "Sie machen ja viel zuwenig Werbung für dieses tolle Produkt!" |